Das Nachschaltgetriebe ist ein zweistufiges Planetengetriebe, welches zwischen der Kardanwelle und dem Basis-Getriebe verbaut wird.

In Folge dessen verdoppelt sich die Zahl der schaltbaren Gänge.

Eine weitere Bezeichnung für das Nachschaltgetriebe lautet auch „Range-Getriebe“.

Als erstes schaltet man die Gänge des Basis-Getriebes und betätigt anschließend den so genannten „Range-Gruppen-Schalter“ entweder über einen speziellen Schalter am Ganghebel, oder durch das „Überschlagen“. Sollte das über den Schalter am Ganghebel erfolgen, wird der Schalter vor dem Schaltvorgang, in die große, obere Gruppe geschaltet, sodass man dann den Ganghebel zurück in den 1.Gang führen kann. Bei einem 4-Gang-Getriebe wäre das dann jedoch der 5. Gang und bei einem 3-Gang-Getriebe, der jeweils 4. Gang.

Beim „Überschlagen“ hingegen ist es so, dass der Fahrer über eine geteilte 8-Gang-Kulisse verfügt, die jeweils zwischen den Gassen des 3. und 4., sowie denen des 5. und 6. unterbrochen ist.
Hierbei wird der Ganghebel nach dem Durchfahren des 4. Ganges in Neutral geführt und der Hebel nach rechts gedreht.
Durch einen automatischen Wechsel der Range-Gruppe schlägt der Hebel ausschließlich nach links.

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Vor dem 1.bzw.2. Gang des Basisgetriebes ist befindet sich nun der entsprechende Hebel.

Derartige Getriebe sind in großen Lkw’s vorzufinden.

Auch kommt es nicht selten vor, dass Vor,- und Nachschaltgetriebe kombiniert werden.