Es gibt kaum einen Autobauer, der für mehr Sicherheit und Zuverlässigkeit steht als die schwedische Traditionsmarke Volvo.

Dennoch häufen sich unter Kunden, modellübergreifend, Beschwerden über Probleme mit den verbauten Automatikgetrieben aus dem Hause Aisin-Warner, einem japanischen Zulieferer. So klagen viele Fahrer über ruckartige und außergewöhnlich lange Gangwechsel auch bei schonender Fahrweise, die die Drehzahlen ihrer Motoren in die Höhe schnellen lassen und Folgeschäden verursachen können. Nicht anwählbare Gangstufen und ein abruptes Umschalten in ein getriebeseitiges Notprogramm, das lediglich eine langsame Weiterfahrt ermöglicht, sind weitere Kritikpunkte.

Nicht selten gehen diese Symptome mit dem Aufleuchten von Kontrolllämpchen einher, die eine Fahrt zur Werkstatt unumgänglich machen. Im schlimmsten Fall erwartet den Fahrzeughalter dann eine kostspielige Reparatur, die den kompletten Austausch des Automatikgetriebes vorsieht.

Möchte man aber auf so eine Investition zunächst verzichten, bieten sich noch andere Möglichkeiten, den Problemen mit Volvos Automatikgetrieben zu begegnen. Ein Austausch des Getriebeöls sowie eine Komplettspülung des Getriebes sollten, zumindest mittelfristig, Besserung bedeuten. Ferner empfiehlt es sich die Software, die das Getriebe steuert, updaten zu lassen.

  Häufige Probleme bei Automatikgetrieben

Besonders bei älteren Modellen, deren Programme noch nicht auf den neuesten Stand gebracht wurden, ist dieser Schritt ratsam. Ursächlich für Probleme mit Volvos Automatikgetrieben ist mitunter auch der Ventilkörper. Der Austausch dieses Bauteiles ist zwar nicht so teuer wie der Komplettaustausch des Getriebes, verschlingt aber auch eine stattliche Summe. Es scheint, dass die Automatikgetriebe so etwas wie die Achillesferse vieler Volvo-Fahrzeuge sind. Eine regelmäßige Wartung und das Bestehen auf Garantieleistungen sind diesbezüglich unverzichtbar, damit der Fahrspaß nicht dauerhaft getrübt wird.